___________________________________________________________________________________________________

 

 

ZITATE

»Journalisten klopfen einem ständig auf die Schulter – auf der Suche nach der Stelle, wo das Messer am leichtesten eindringt.«


Robert Lembke (1913 bis 1989), deutscher Fernsehmoderator und Journalist, 1949 bis 1960 Chefredakteur Bayerischer Rundfunk


……………


»Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.«


Hanns Joachim Friedrichs (1927 bis 1995), Ex-Tagesthemen-Moderator


……………


»Wenn man die sämtlichen Journalisten, wie sie da sind, ins Zuchthaus sperrte, würde man gewiss nicht so viele Unschuldige hineinsperren, als jetzt schon im Zuchthaus sitzen.«


Christian Friedrich Hebbel (1813 bis 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker


……………


»Konsumenten können heute beim Kauf von Produkten und Dienstleistungen in der Regel zwischen verschiedenen Ausstattungsmerkmalen wählen, bloß die Tageszeitungsverlage glauben, mit einem Einheitsprodukt alle Leser bedienen zu können.«


Professor Andreas Vogel, Kölner Zeitungsforscher


……………


»Allein durch die Sprache manipulieren Medien unsere Wahrnehmung. Das findet sogar bei Meinungsumfragen statt, die eigentlich dem Zweck dienen sollten, erst herauszufinden, was eine Mehrheit der Menschen denkt. Das Politbarometer des ZDF ist ein trauriges Beispiel dafür.«


Zitat aus dem Hochschulmagazin uni.de


……………


»Lesen Sie gerne Zeitung? Und wenn ja, gehören auch Sie zu jenen, die bürgerlichen Qualitätsblättern wie FAZ, NZZ, Süddeutscher Zeitung oder Die Zeit die Stange halten? Ich bekenne: Ich gehöre nicht dazu. Nicht mehr, seit ich über viele Jahre feststellen musste, dass die publizistische Vorbereitung von Krieg dort Methode hat. (…) Das ist Kriegstreiberei und gehört auch als solche bezeichnet.«


Dr. Kurt Grisch, österreichischer Konfliktforscher


……………


»Es ist unglaublich, wie sehr Medien lügen können. Man weiß heute nicht mehr, was man denen noch glauben soll.«


Hildegard Knef (1925 bis 2002), Schauspielerin


……………


»Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.«


Peter Scholl-Latour (1924 bis 2014), Journalist


……………


»Der Mehrwert besteht einfach darin, dass wir die Wahrheit erfahren und die dann – so bitter es für manche auch ist – nicht schreiben oder senden dürfen.«


Eine ZDF-Redakteurin zu Hintergrundgesprächen von Journalisten mit Politikern


……………


»Die Analyse dieses Artikels mit Blick auf die Themenentfaltung ergibt demnach allenfalls eine Argumentation, die in ihrer Realisierung der eines Werbetextes gleicht.«


Zitat aus einer Hochschulstudie über einen Artikel des FAZ-Korrespondenten Horst Bacia


……………


»In Deutschland ist diese Neigung, Informationen entsprechend der eigenen Meinung zu bewerten und auszuwählen, stärker ausgeprägt als in anderen Ländern.«


Professor Wolfgang Donsbach, Kommunikationswissenschaftler